Ein gesunkener Schlepper, der in 20-32 Metern Tiefe vor Tabaiba liegt, heute ein blühendes Kunstriff mit Durchschwimmpassagen zur alten Brücke, den Kabinen und dem Maschinenraum.

Ein Wrack, das man ohne Boot erreicht, hat etwas Besonderes. Der Landzugang von Tabaiba hält die Logistik einfach, während das Wrack selbst mit echter Struktur zum Erkunden belohnt: Winden, Poller und der Propeller sind auch nach Jahrzehnten unter Wasser noch klar erkennbar.
Besonders macht es, wie lebendig es geworden ist. Was als gesunkener Schlepper begann, ist heute ein dichtes, blühendes Riff; genau die Art von Geschichte, die Wracktauchen auf Teneriffa so faszinierend macht.
El Peñón ist Teneriffas bekanntestes Wrack: ein gesunkener Schlepper, der direkt vor dem Küstenort Tabaiba an der Nordostküste der Insel liegt. 2006 absichtlich versenkt, um ein Kunstriff zu schaffen, ist er zu einem der lohnendsten Landgänge der Kanarischen Inseln geworden.
Das Wrack liegt mit angehobenem Bug in etwa 20 Metern Tiefe und fällt auf seiner entfernteren Seite bis auf 32 Meter ab; das gibt Tauchern unterschiedlicher Erfahrungsstufen einen Grund zurückzukehren: flachere Abschnitte oben, und die vollständige Struktur samt Durchschwimmpassagen zur Brücke und zum Maschinenraum für alle, die entsprechend ausgebildet und ausgerüstet sind, um tiefer zu gehen.
Gebaut 1958 in Sevilla als Schlepper Cepsa Segundo, diente dieses Schiff jahrzehntelang dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife, überstand 1971 einen versehentlichen Untergang, bevor es gehoben und als R. Peñón wieder in Dienst gestellt wurde. Am 11. Juli 2006 unternahm es seine letzte Fahrt und wurde absichtlich vor Tabaiba versenkt, um ein Kunstriff und Meeresbiotop zu schaffen.


Patrouillieren in losen Gruppen die Ränder des Wracks, zusammen mit Trompetenfischen, die durch die Struktur schlängeln.
Sammeln sich dicht um den Rumpf und verleihen dem Wrack sein charakteristisches Gefühl von Leben und Bewegung.
Häufig in den Nischen und Winkeln des Wracks zu finden, gelegentlich auch Sepien.
Gelegentliche Sichtungen auf dem sandigen Meeresboden rund um das Wrack; ein genauer Blick lohnt sich immer, bevor man weiterzieht.
Advanced-Open-Water-Taucher, Wracktauch-Enthusiasten und alle, die einen lohnenden Landgang ohne Boot suchen.
Frisch zertifizierte Open-Water-Taucher: die unteren Abschnitte des Wracks reichen bis 32 Meter, unterhalb der üblichen Tiefengrenze für Open Water.
Nimm dir Zeit für den Anstieg: die oberen Abschnitte bei 18-20 Metern sind ruhiger und erleichtern die Tarierung, was dich gut vorbereitet, bevor es tiefer ins Innere des Wracks geht.
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