Montaña Amarilla ist einer der beliebtesten Landgänge an der Südküste Teneriffas. Dramatische Vulkanbögen, Durchgänge und Felsnadeln erheben sich nahe der Costa del Silencio aus dem Sandboden und bieten Unterschlupf für alles von Oktopussen und Muränen bis hin zu Engelhaien und vorbeiziehenden Schildkröten.
Montaña Amarilla ist eines der besten Beispiele für Teneriffas vulkanische Unterwasserlandschaft. Die Felsformationen wirken fast architektonisch, und das Durchschwimmen von La Puerta oder das Umrunden von La Aguja verleiht dem Tauchgang selbst in moderater Tiefe ein echtes Entdeckergefühl.
Er gehört zudem zu den verlässlicheren Orten an der Südküste für echte Überraschungen: ein ruhender Engelhai dicht am Sand, eine Schildkröte, die an den Seegraswiesen des Reservats vorbeigleitet, oder eine Sepia, die zwischen den Blöcken treibt.
Montaña Amarilla – zu Deutsch „Gelber Berg" – liegt an der Costa del Silencio nahe Las Galletas im Süden Teneriffas. Über der Oberfläche ist es ein niedriges Vulkankap; unter Wasser entfaltet sich der Platz wie eine Galerie vulkanischer Skulpturen, mit Bögen, Überhängen und Felsnadeln, geformt von uralten Lavaströmen.
Der Platz liegt in einem geschützten Meeresreservat, und seine Unterwasser-Wahrzeichen tragen unter den örtlichen Tauchern eigene Namen: La Piedra Narayan (der Stein von Narayan), La Puerta (die Tür) und La Aguja (die Nadel) gehören zu den Formationen, die während des Tauchgangs durchquert und umrundet werden.
Da die Bögen von breiten, lichtdurchfluteten Passagen bis zu engeren, abenteuerlicheren Tunneln reichen, eignet sich Montaña Amarilla gleichermaßen als erster richtiger Riff-Tauchgang wie auch als Spielplatz für erfahrene Taucher auf der Suche nach Durchgängen.
Das Riff besteht aus großen vulkanischen Felsnadeln und Blöcken, die in etwa 12-18 Metern Tiefe aus dem Sand ragen und an den äußeren Rändern auf etwa 25 Meter abfallen. Dazwischen verbinden Bögen und Tunnel einen Riffabschnitt mit dem nächsten.
Drei Formationen stechen hervor und dienen als natürliche Wegpunkte auf dem Tauchgang: La Piedra Narayan, ein markanter stehender Fels; La Puerta, ein breiter Bogen, den man geradewegs durchschwimmt; und La Aguja, eine schmale Felsnadel, die aus dem Sand aufragt.
Die Mischung aus weiten, sonnendurchfluteten Bögen und engeren Passagen sorgt dafür, dass der Platz sowohl entspanntes Sightseeing als auch gezielteres Erkunden belohnt, ohne je repetitiv zu wirken.
Montaña Amarilla ist einer der Plätze, an denen der vom Aussterben bedrohte Engelhai gelegentlich getarnt auf dem Sand ruhend gefunden wird, meist in den kühleren Monaten.
Rochen werden regelmäßig ruhend auf Sandflächen zwischen den Felsformationen gesichtet, manchmal nur teilweise unter einer dünnen Sandschicht sichtbar.
Die vulkanischen Spalten und Überhänge bieten unzählige Versteckmöglichkeiten für Oktopusse, eine der verlässlichsten Sichtungen an diesem Platz.
Mehrere Muränen leben zwischen den Felsen und sind oft zu sehen, wie sie aus Spalten entlang der Bögen und Durchgänge herausschauen.
Sepien gleiten ruhig über Sand und Riffkanten und wechseln dabei Farbe und Textur – immer ein Highlight für Fotografen.
Schildkröten sind nicht garantiert, aber das geschützte Reservat rund um Montaña Amarilla macht den Platz zu einem der besseren Orte an der Südküste für eine mögliche Begegnung.
Barrakudaschwärme ziehen gelegentlich entlang der äußeren Riffkante vorbei, besonders bei bester Sicht.
Open-Water-Taucher, Discover-Scuba-Diving- und Try-Dive-Gäste, Unterwasserfotografen und alle, die Engelhaie, Schildkröten oder Oktopusse in entspannter, von Land aus zugänglicher Umgebung sehen möchten.
Keine besondere Einschränkung: Montaña Amarilla eignet sich für alle zertifizierten Levels, auch wenn die engsten Tunnel besser Tauchern vorbehalten bleiben, die sich in engeren Überkopfbereichen wohlfühlen.
Nimm dir Zeit rund um La Puerta und La Aguja – das sind die beiden Stellen, an denen wir am häufigsten Oktopusse und Muränen im Fels finden. Schau auf den Sandflächen zwischen den Formationen genau hin: Rochen und im Winter Engelhaie liegen oft halb eingegraben und werden leicht übersehen.
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